Alpinismus – Andinismus: Gebirgslandschaften in europäischer by Martina Kopf

By Martina Kopf

Auch in der Weltliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts wird der Berg zu einem besonderen Ort, der an Transgression gekoppelte Aufstieg zu einer Erkenntnisbewegung und das sowohl in den Alpen als auch in den Anden. Die komparatistisch angelegte Studie stellt sich den Herausforderungen eines interkulturellen Vergleichs und spürt den Zusammenhängen europäischer und lateinamerikanischer Literatur nach, um nicht nur kulturspezifische Charakteristika herauszuarbeiten, sondern kulturübergreifende Funktionen literarischer Gebirgslandschaften zu identifizieren. Im Mittelpunkt stehen dabei v.a. Schweizer und peruanische Autoren: M. Frisch, L. Hohl, C.-F. Ramuz sowie C. Alegría, J. M. Arguedas, M. Vargas Llosa.

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Frisby. Frankfurt 1992, S. 91–95, hier S. 94. , S. 93. , S. 94. 38 2 Wegbereiter: Vom mythischen Gebirgsraum zur Gebirgslandschaft? Nicht selten dient die Höhe oder der Berg als Bild oder als Vergleich für etwas Höheres, welches Höhere damit gemeint ist, ist von Fall zu Fall zu entscheiden. Häufig geht es um Erkenntnismomente oder ähnliche Gipfelerlebnisse. « 49 Boccaccios Bergbild verknüpft den Berg mit dessen Besteigung, die den Prozess der Bewältigung verbildlicht. Berg und Bergsteigen können als zwei sich stützende Metaphern betrachtet werden, als »Nachbarmetaphern«50 wie auch anhand von Henry D.

Ransmayr, Christoph: Der fliegende Berg. Frankfurt 2006, S. 159. , S. 196. Glavinic, Thomas: Das größere Wunder. München 2013, S. 70. 1 Magisch-mythischer Gebirgsraum: Der Berg als »ewiges Sinnbild« In der Antike und im Mittelalter gab es nach Hans Blumenberg eine eigentümliche Hemmung, die Welt von oben zu betrachten oder als vom Menschen betrachtet zu denken. 21 Dem Berg näherte sich der Mensch aus religiösen Gründen, und oft war die Besteigung, Vermittlerfiguren ausgenommen, explizit verboten.

75 Stifter, Adalbert: Der heilige Abend. : Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe. Hg. von Alfred Doppler und Wolfgang Frühwald. Bd: 2,1. Stuttgart u. a. 1982, S. 135–175, hier S. 167. 76 Vgl. dazu Cézanne, Paul: Über die Kunst. Gespräch mit J. Gasquet. Übers. v. E. Glaser. Hg. von W. Hess. Hamburg 1957, S. 20–21. Zitiert nach Ritter: Landschaft, S. 174. 77 Vgl. Daudet, Alphonse: Tartarin sur les Alpes. Nouveaux exploits du héros tarasconnais. Paris 1886, S. 334–335. 78 Vgl. Bordeaux, Henry: Aventures en montagne.

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